Weltmeister an der Škoda Challenge: Mathias Zemp holt den Sieg
Was für ein Erfolg: Mathias Zemp von der Kreuz-Garage Willisau gewinnt an der Škoda Challenge Weltmeisterschaft 2026 in Krakau in der Kategorie «Car Mechanics». Im Interview erzählt er, wie er sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat, welche kniffligen Aufgaben auf ihn warteten und weshalb die Teilnahme für ihn ein besonderes Erlebnis war.

Mathias, herzliche Gratulation! Wie hast du dich für die Weltmeisterschaft qualifiziert?
Der Weg nach Krakau begann ursprünglich mit einem Online-Fragebogen für die Škoda Werkstatt-Fachkräfte der Schweizer Händlerbetriebe. Die acht Besten qualifizierten sich für den Schweizer Wettbewerb in der Academy in Lupfig.
Dort mussten wir verschiedene Aufgaben lösen: von Theoriefragen zur Marke, den Modellen und der Geschichte von Škoda bis hin zur Fehlersuche und Fahrzeugdiagnostik. Bei einer Kundenbeanstandung mussten wir beispielsweise herausfinden, wo genau der Defekt liegt – ob bei einem Bauteil, einer Leitung oder einem Kabel.
Ich erreichte in der Schweiz den zweiten Platz und konnte mich damit für die Weltmeisterschaft in Krakau qualifizieren.
Was erwartete dich an der Weltmeisterschaft?
An der Weltmeisterschaft traten Teilnehmende aus 32 Märkten beziehungsweise Nationen an. Es gab drei Kategorien: «Car Mechanics», «High Voltage» und «Car Diagnostics». Ich startete in der Kategorie «Car Mechanics».
Der Einzelwettkampf fand an einem Tag statt und bestand aus verschiedenen praktischen und theoretischen Aufgaben. Dazu gehörte beispielsweise das präzise Vermessen eines Motors.
Welche Aufgabe ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Die Aufgaben waren generell anspruchsvoll. Besonders die Fehlersuche an der Komfort-Elektronik hatte es in sich. Da musste man wirklich genau und systematisch arbeiten, um den Fehler zu finden.
Und dann gleich beim ersten Mal Weltmeister – wie fühlt sich das an?
Es war ein tolles Erlebnis. Ich war zum ersten Mal an einer Škoda Challenge Weltmeisterschaft dabei und konnte gleich gewinnen. Damit hatte ich natürlich allen Grund zur Freude.
Zusätzlich fand im Rahmen der WM noch eine Team Challenge mit den verschiedenen Nationen statt. Dort hat es zwar nicht für einen Spitzenplatz gereicht, aber auch dieser Wettbewerb war eine spannende Erfahrung.
Hat die Challenge deine Beziehung zu Škoda verändert?
Auf jeden Fall. Man beschäftigt sich während des Wettbewerbs sehr intensiv mit der Technik, den Fahrzeugen und der Marke. Das hat bei mir die Begeisterung für Škoda nochmals verstärkt.
Würdest du wieder teilnehmen?
Ja, definitiv. Die gesamte Challenge und insbesondere die Weltmeisterschaft in Krakau waren ein grossartiges Erlebnis. Ich würde jederzeit wieder teilnehmen.
Fachkompetenz, die begeistert
Wir sind stolz auf Mathias und gratulieren herzlich zu diesem aussergewöhnlichen Erfolg! Sein Weltmeistertitel zeigt eindrücklich, wie viel Fachwissen, Präzision und Leidenschaft in unserem Werkstatt-Team stecken.
Und das Beste daran: Von dieser Kompetenz profitieren unsere Kundinnen und Kunden jeden Tag – bei Service, Diagnose und Reparatur ihres Škoda.





Kommentare